Beim Phänomen „Mobbing“
handelt es sich um ein Konfliktgeschehen, das sich sowohl für den
Einzelnen wie auch für die Firma, Institution, die Nachbarschaft, die
Schulklasse, den Verein etc. als äusserst destruktiv auswirkt.
Hilfe bzw. Unterstützung im eigenen Reflektieren, Handeln und im
Veränderungsprozess ist nötig, um aus der oft unentrinnbaren
Mobbing-Falle heraus zu kommen.
Meist ergibt sich eine lange Leidenszeit, bis Menschen realisieren,
dass es sich bei ihrem Unwohlsein nicht um „normale Spannungen und
Konflikte“, die es bekanntlich überall im Leben gibt, handeln kann.
Je früher bei solchen Problemsituationen eine angepasste
Unterstützung von aussen kommt, umso besser kann die Spirale der
Eskalation verhindert werden. Dazu eignet sich besonders die Methode
der Mediation.
Warum Mediation?
Mediation (Vermittlung) bedeutet die differenzierte Vermittlung in
Konflikten durch neutrale Dritte. Ein grosser amerikanischer
Vermittler, Haynes, nennt das Ziel dieser Arbeit „managing people’s
negotiations“, also Lenkung der Verhandlungs-Bereitschaft. Durch die
neue Verhandlungsbereitschaft wird es den Parteien möglich,
eigenständige Lösungen des Konfliktes zu finden. Im Zentrum der
mediativen Methode stehen nicht Fragen nach Schuld oder Unschuld,
sondern das Suchen nach optimalen (aussergerichtlichen) Lösungen für
alle Beteiligten.
Die Vorteile der Mediation als weltweit eine der erfolgreichsten
Konfliktlösungsmethoden werden so beschrieben:
- Beendigung der „Kriegs-Situation“ durch vernünftige Weise der
Konfliktlösung
- Schnellere und gerechtere Lösungen (weil beide Parteien dazu Hand
bieten)
- Billigere Methode, da nicht zwei Anwalthonorare zu bezahlen sind
- Direkte Kommunikation (keine Hin- und Her-Post, keine
Einzelcoachings)
- Keine unnötigen Eskalationsstufen
- Massgeschneiderte Lösungen auf die spezifische Konfliktsituation