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AD(H)S
Wenn man von ADS spricht, denkt man zuerst an
Kinder, die in der Schule Probleme haben und machen. Das Kind kann sich
nicht konzentrieren, nicht ruhig sitzen, stört den Unterricht, vergisst
das Turnzeug, macht viele Fehler, schreibt unleserlich und die
Rechtschreibung ist nicht zu lernen. Manchmal schaut es zum Fenster
hinaus, und wenn die Lehrperson eine Frage stellt, fällt es förmlich aus
den Wolken. Vielleicht ist das Kind auch aggressiv, hat ständig «Lämpen»
mit den Kollegen, rastet schnell aus und trägt keine Sorge zu den Sachen?
Oder es kommt am Morgen kaum aus den Federn, hängt müde am
Frühstückstisch, trödelt und kommt am Schluss zu spät zur Schule. Die
Eltern sind ratlos und die Lehrpersonen verzweifelt.



Diagnose AD(H)S
Tatsächlich wird die
Diagnose AD(H)S meist im Zusammenhang mit Schulproblemen gestellt. Studien
gehen davon aus, dass zwischen 5 und 10% der Kinder an einem ADS oder ADHS
leiden. Knaben sind einmal mehr stärker betroffen. Allerdings muss man
berücksichtigen, dass Knaben häufiger an einem ADHS - also einem
ADS mit zusätzlicher Hyperaktivität – leiden, deshalb mehr das
Unterrichtsgeschehen stören und auffallen und so auch eher eine
entsprechende Diagnose bekommen. Mädchen leiden tendenziell eher unter dem
«stillen ADS» – also ohne Hyperaktivität, die träumerische Form von ADS –
und da sie so keine Aufmerksamkeit der Lehrperson auf sich ziehen, bleibt
ihr Leiden öfters unerkannt. Das Phänomen ist kein neues, wir finden ADHS
im «Zappelphilipp» und auch die «Rote Zora» und «Pippi Langstrumpf»
dürften solche Kinder gewesen sein. «Hans-guck-in–die-Luft» hingegen zeigt
die träumerische, stille Form von ADS.

Neu ist das
Phänomen ADS also nicht, aber man geht davon aus, dass es heute mehr
verbreitet ist. Die Diagnose allerdings ist nicht einfach. Verschiedene
Symptome können auch andere Ursachen haben. Z. B. «unangepasstes soziales
Verhalten» kann aufgrund von Erziehungsdefiziten, Lebensbedingungen,
medialer Reizüberflutung, Traumatas etc. oder eines ADS entstehen.
Einzelne Merkmale dürfen also nicht zu einer Diagnose führen. Erst ein
Zusammenspiel von mehreren verschiedenen Mustern, Symptomen und Merkmalen,
die in einer differenzierten Abklärung erhoben werden, kann eine Diagnose
stützen.
Vorschnelle ADS-Diagnosen mit konventioneller Medikamentation lösen aber
andere Probleme nicht, sondern decken diese zu. Entwicklungsschritte
könnten dann verhindert werden. In Bezug auf eine gesunde psychische
Entwicklung der Jugendlichen muss auch berücksichtigt werden, dass diese
nicht nebenbei lernen, ein Problem mit einem Medikament aus der Welt zu
schaffen. Schnell werden solche Muster fixiert. Insofern gilt es gut zu
prüfen, ob es nicht andere Wege gibt, mit AD(H)S leben zu lernen. Wichtig
ist aber, dass die Kinder tatsächlich eine Hilfe bekommen und ihre
Schulzeit ohne grosse Nöte überstehen, damit sie einen optimalen Start ins
Erwachsenen-Leben und in die Arbeitswelt schaffen. Bleibt ADS unbehandelt,
so erreichen die Kinder/Jugendlichen trotz normaler Intelligenz nicht den
begabungsentsprechenden Schul- oder Berufsabschluss. Die Gefahr der
sozialen Isolation und die Entstehung von Suchtproblemen oder Depressionen
nimmt zu.
Und
übrigens, die Aussage, dass sich ADS nach der Pubertät «auswächst» stimmt
nicht wirklich und nicht immer. Einerseits lernen viele Adoleszente, ihre
Hyperaktivität unter Kontrolle zu bringen. Das «H» verschwindet dann
quasi, der andere Teil der Symptome kann (oft unerkannt) bleiben. Etwa bei
50% der Erwachsenen, die als Kind ein ADS hatten, leiden weiterhin unter
diesem Phänomen. Die andere Hälfte nimmt die Probleme nicht mehr wahr oder
hat gelernt, damit umzugehen oder mit der Berufswahl und Lebensgestaltung
einen Weg gefunden, bei dem die ADS nicht mehr als störend empfunden wird
oder die Symptome sind tatsächlich verschwunden.

AD(H)S - ein komplexes Phänomen
AD(H)S
wird heute als bio-psycho-soziales Phänomen verstanden, d. h. es hat
sowohl Anteile auf biologischer als auch auf der psycho-sozialen Ebene.
Biologische Aspekte
Es deuten
immer mehr Studien darauf hin, dass eine Prädisposition für ADS vererbt
wird. AD(H)S-Eltern haben häufiger eines oder mehrere AD(H)S-Kinder.
ADS-Kinder sind selten allein in der Familie. Oft merken Eltern erst bei
der Abklärung ihres Kindes, dass sie selber auch unter diesem Phänomen
gelitten hatten oder noch leiden.
Forschungen und Studien bei autistischen und ADS-Kindern sowie bei Kindern
mit andern Hirnfunktionsstörungen zeigen zudem Gemeinsamkeiten in Bezug
auf den Stoffwechsel, die aufhorchen lassen. 3 Bereiche sind besonders
spannend, da sie gehäuft im Zusammenhang mit AD(H)S beobachtet werden.
1.
Nahrungsmittelintoleranzen
Nahrungsmittelintoleranzen sind Nahrungsmittelempfindlichkeiten aufgrund
eines Stoffwelchselproblems, ohne dass es zu allergischen Reaktionen
kommt.
Durch
eine Nahrungsmittelintoleranz wird der Hirnstoffwechsel ungünstig
beeinflusst, was zu Hirnleistungsstörungen oder
Hirnleistungsbeeinträchtigungen führt. Im Zusammenhang mit AD(H)S werden
Milchprodukte, Weizenprodukte, raffinierter (weisser) Zucker, Phosphate
(z. B. im Coca Cola) und Zusatzstoffe wie Glutamat gesehen. Mit einer Diät
können die Symptome gemildert werden. Medizinische Abklärungen geben
Aufschluss, ob eine Nahrungsintoleranz vorliegt. Immer wieder gute Erfolge
hat eine Therapie mit OPC gezeigt. OPC reguliert diesen Stoffwechsel.
Meist genügt dann eine Mengenbegrenzung statt einem absoluten Verzicht auf
diese Produkte. OPC ist ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel und wird
aus Traubenkernen und andern Pflanzenteilen hergestellt.
2.
Erhöhte Schwermetallbelastung
Misst man
die Schwermetallbelastung im Blut, haben AD(H)S-Kinder (und andere
Menschen mit Hirnfunktionsstörungen) häufig niedrigere Werte. Misst man
die Schwermetallbelastung in den Zellen (orthomolekulare
Untersuchung), dann haben sie höhere Werte. Ihr Körper verfügt über eine
reduzierte Ausleitungsfähigkeit und die Schwermetalle bleiben länger in
den Zellen gespeichert. OPC fördert die Ausleitung von Schwermetallen,
welche die Hirnfunktionen beeinträchtigen.
Nimmt man die
gängigsten Schwermetalle in Bezug auf ihre Wirkungsweise unter die Lupe,
zeigen sich folgende Erscheinungen:
-
Blei führt zu
Lernschwierigkeiten, mindert die Wahrnehmung und erhöht die
Aggressivität.Im Zusammenhang mit Bleibelastung treten gehäuft soziale
Probleme auf.
-
Quecksilber
erhöht die Reizbarkeit und fördert eine verwaschene Sprache.
-
Cadmium
beeinträchtigt das Nervensystem in seiner Grundfunktion.
-
Aluminium beeinträchtigt die Hirnfunktionen und die Lernfähigkeit.
-
Kupfer
beeinträchtigt die Wahrnehmung und die Reizverarbeitung.
3.
Mangelzustände
Bei der
orthomolekularen Untersuchung (Untersuchungen der Zellen) hat man bei
AD(H)S-Kindern (und andern Menschen mit Hirnfunktionsstörungen) vermehrt
einen erheblichen Mangel an Vitaminen und Spurenelementen festgestellt.
Offensichtlich können diese Menschen aus der täglichen Nahrung nicht
genügend Vitalstoffe aufnehmen und speichern. Verschiedene Studien haben
gezeigt, dass AD(H)S-Kinder sehr positiv auf eine zusätzliche
Vitalstoffvergabe (hoch dosiert und in bioverfügbarer Form, also nicht
synthetisch hergestellt) reagieren, und dass sich die Symptome bei
regelmässiger Vergabe nach etwa 2-3 Wochen stark mindern.
Das
erstaunt nicht, wenn man die Auswirkungen von Mängeln beachtet:
-
Magnesiummangel führt zu Konzentrationsstörungen, Unruhe, Hyperaktivität
und Lernstörungen-
-
Zinkmangel führt zu Gedächtnisproblemen, Reizbarkeit undAggressivität.
-
Eisenmangel führt zu Konzentrationsproblemen, erhöhter Aggressivität,
und reduzierter intellektuellen Leistungsfähigkeit.
-
Kalziummangel führt zu Stimmungsschwankungen, Unruhe und
Schlafstörungen.
-
Vitamin
B12-Mangel führt zu Müdigkeit undVergesslichkeit.
-
Vitamin
B9-Mangel führt zu Reizbarkeit und Konzentrationsproblemen.
-
Vitamin
B6-Mangel führt zu Depression, Verstimmung und erhöhter Reizbarkeit.
-
Vitamin
B5-Mangel führt zu Stressintoleranz.
-
Vitamin
B3-Mangel führt zu gesteigerter Nervosität.
-
Mangel
an Omega-3-Fettsäuren führt zu Verhaltens- und Lernschwierigkeiten.
AD(S)H-Symptome können also Ausdruck einer Mangelerscheinung sein. Es
lohnt sich, mit einer Vergabe von Nahrungsmittelzusätzen auf natürlicher
Basis (bioverfügbare Form, z. B.
Kräuterhefe
und OPC) diese Mangelzustände zu beheben.
Empfohlene
Nahrungsergänzung bei AD(H)S
-
Omega-3
Fettsäuren (Fischölkapseln)
-
OPC
-
Vitamine,
Mineralien, Spurenelemente (z. B. Jemalt)
-
Lezithin
(z. B. EQ-Energie)
Psychosozialer Ansatz
Kinder,
die unter AD(H)S leiden, können mit den Reizen (v. a. akustische und
visuelle Reize) nicht adäquat umgehen. D. h. einerseits blenden sie
gewisse Informationen von vornherein aus, andererseits lassen sie sich
durch Unwichtiges ablenken. Sie sind also nicht fähig zu unterscheiden,
was wichtig und was unwichtig ist und können auch nicht priorisieren,
worauf sie sich konzentrieren wollen. AD(H)S-Kinder werden quasi von
Reizen überflutet und fremdgesteuert.
Wie Eltern ihrem AD(H)S-Kind helfen
können
Als
Eltern muss man dem Rechnung tragen und für Reizdiskrimination
(Reizminderung) sorgen. D. h. konkret, wenn die Hausaufgaben gemacht
werden, dann laufen weder Musik noch TV noch Compi, das Natel ist
ausgeschaltet und liegt ausser Reichweite, und Gameboy etc. befinden sich
auch nicht in Sichtweite. AD(H)S-Kinder sind überfordert, wenn sie mit all
den Reizen selber zurecht kommen sollten. Die Reize sind stärker als ihr
eigener Wille und müssen deshalb beschränkt werden.
Auch
wertvoll sind Rituale. Z. B. ein Ritual vor dem Beginn der Hausaufgaben.
Das kann sein, dass 3 Musikstücke gehört werden, Zvieri gegessen und
gelüftet wird. Rituale helfen, die Konzentration aufzubauen und eine
gewisse Zeit zu halten. Nach 20-30 Minuten brauchen AD(H)S-Kinder eine
kleine Pause mit Bewegung.
Zeitmanagement und Strukturierung
ADS-Menschen haben häufig ein Problem mit dem Zeitmanagement. ADS-Kinder
brauchen zudem Hilfe beim Strukturieren. Wann wird welche Aufgabe
erledigt, und wie viel Zeitbudget gebe ich der Aufgabe. Manche Kinder
lösen die Hausaufgaben besser am Esstisch, wenn andere Familienmitglieder
auch irgend etwas erledigen und eine Arbeitsstimmung verbreiten. Wenn sie
nicht alleine im Zimmer sind, dann kommen sie besser mit dem Zeitbudget
zurecht, weil sie weniger abschweifen. Bei Erwachsenen hilft es,
Zeitprotokolle zu schreiben. Mit dem Zeiterfassungsinstrument wird von
selbst strukturierter gearbeitet. Das permanente Controlling hilft bei der
Sache und in der Konzentration zu bleiben.
Wie Lehrpersonen den AD(H)S-Kindern
helfen können
AD(H)S-Kinder arbeiten besser und leichter, wenn man ihnen kleine,
überschaubare Aufträge erteilt. Mit Wochenplänen ist ein solches Kind viel
schneller überfordert. Es braucht eine kontiunierliche Begleitung, quasi
Meilensteine mit Zwischencontrolling. Im Unterricht lernt ein AD(HS)-Kind
besser, wenn es die Lehrperson direkt (geradeaus) anschauen kann. Eine
U-Bestuhlung und die Kopfdrehung überfordert in der Regel ein AD(H)S-Kind.
Die Rhythmisierung der Unterrichtsstunde hilft den Kindern mit
Konzentrationsproblemen enorm, immer wieder Kraft zu sammeln und sich in
eine Aufgabe einzulassen. Als ich in den 70-er-Jahren einen ADHS_Jungen in
der Schulklasse hatte (Oberstufe), fand ich im Gespräch heraus, dass er am
liebsten ganz zuvorderst bei der Wandtafel sein Pult haben wollte. Ich
fand es zwar zuerst etwas komisch, stimmte aber zu. Von dem Tag an lernte
er sehr zielstrebig und freudig und es war toll, wie er es schaffte, immer
längere Konzentrationsphasen aufzubauen.
Therapeutische Massnahmen
AD(H)S
ist also ein komplexes Phänomen, welches idealerweise ganzheitlich und
interdisziplinär angegangen wird. Will man auf ein chemisches Produkt
verzichten, empfiehlt sich eine biologische Stabilisierung mit passenden
Nahrungsergänzungsmitteln (z. B.
Kräuterhefe
und OPC). Zudem müssen in jedem Fall (also
auch bei einer
Vergabe von Ritalin) weitere Förder- oder Begleitmassnahmen geprüft
werden, z. B.:
Chiropraktik
Chiropraktoren lösen
Verkrampfungen im Nackenbereich und können gerade bei Kindern und
Jugendlichen auch Fehlstellungen korrigieren. Beides erschwert die
Durchblutung des Kleinhirns, und das Kleinhirn hat eine grosse Bedeutung
in Bezug auf Lernhemmnisse, ADS, Legastheni und Feinmotorik. Immer wieder
zeigt sich deutlich, dass eine chiropraktorsische Behandlung zur Minderung
der AD(H)S-Symptome beitragen kann.
Erziehungsbegleitung
Eltern sind zum
Zeitpunkt einer AD(H)S-Abklärung oft schon am Ende ihrer Weisheit und
Kräfte. Zudem haben sich meist ungute Muster im Tagesgeschäft und in der
Konfliktbewältigung eingespielt. Eltern müssen gestärkt werden, dass sie
einem AD(H)S-Kind Grenzen setzen können. Diese Kinder brauchen mehr als
andere eine Präsenz der Eltern, und das braucht Kraft und Ideen.
Lerncoaching oder Lerntherapie oder Verhaltenstherapie
Im Lerncoaching oder
in der Lerntherapie oder in den individuellen Förderstunden kann ein
Kind/Jugendlicher lernen, wie mit AS(H)S erfolgreich gelernt und
gearbeitet werden kann. AD(H)S-Kinder haben in der Regel einen grossen
Schatz an Ressourcen, viel Kreativität und Ideenreichtum und wenn sie den
Mut zurück bekommen, in unserem Schulsystem erfolgreich durchzukommen,
sind sie meist dankbar für eine solche Unterstützung.
Kinesiologie und autogenes Training
Sind
andere Wege, das Konzentrationsvermögen zu stärken und den Schulstress zu
bewältigen. Die Kinder/Jugendlichen lernen Strategien und Techniken, die
ihnen helfen, sich zu spüren und zu kontrollieren und haben so mehr
Chance, die Schule und ihre Anforderungen erfolgreich zu schaffen.
Familientherapie
Eine
Familientherapie hilft vor allem dann, wenn sich Eltern uneins sind,
welche Massnahmen getroffen werden oder welche Erziehungsgrundsätze
gelten. Es ist nämlich so, dass ein AD(H)S-Kind absolut ins Straucheln
kommt, wenn die Eltern nicht die gleichen Prinzipien vertreten. Mit
solchen Ambivalenzen sind diese Kinder total überfordert.
Sinn
macht eine Familientherapie auch dann, wenn das Kind die Familien oder
Teile davon schon an den Rand der Belastung (oder darüber hinaus) gebracht
hat. Das kommt gar nicht selten vor. Ziel ist, dass jedes Familienmitglied
und die Familie als Ganzes wieder über eine Grundstabiblität verfügt.
Andere Wege
Manchmal
macht eine Ernährungsberatung Sinn. Gerade wenn von den genannten
Nahrungsmitteln grosse Mengen konsumiert werden braucht es eine
Umgewöhnung, die leichter geschafft wird mit einer Ernährungsberatung.
Wichtig
ist, dass AD(H)S-Kinder sich genug bewegen, am besten einen Mannschafts-
oder Ausdauersport betreiben, und so ihrem Stoffwechsel gute Impulse
geben, Ausdauer und Durchhalten lernen und soziale Integration erleben.
Nebst den
gezielten Nahrungsergänzungsmitteln kann mit Bachblüten oder Homöopathie
das Problem auf einer andern Ebene angegangen und die Bewältigung
gefördert werden.
Résumée
AD(H)S
ist eine Hirnfunktionsstörung, die oft durch eine Stoffwechselstörung
hervorgerufen wird. Häufig wird eine Nahrungsmittelintoleranz, zusammen
mit einer reduzierten Ausleitfähigkeit und einem Mangel an Vitalstoffen
(Vitaminen, Spurenelementen, Fettsäuren) beobachtet.
Diese
Menschen haben Mühe mit der Informationsaufnahme und –verarbeitung, also
mit dem Lernen an sich, reagieren stärker auf Reize und in der Schule
treten gehäufter Probleme mit den Sozialverhalten und der Stoffbewältigung
auf. Man kann lernen, mit AD(H)S erfolgreich zu leben. Die Kinder brauchen
Unterstützung und starke Eltern, die Grenzen setzen und strukturieren
helfen, und es empfiehlt sich sehr, mit Nahrungsergänzungsmitteln gezielt
den Stoffwechsel zu unterstützen.
Diese Symptome können auf AD(H)S
hinweisen
-
Unaufmerksamkeit
-
Ablenkbarkeit
-
Vergesslichkeit
-
Zerstreutheit
-
Impulsivität
- Mühe,
sich an Regeln zu halten
-
geringes Selbstwertgefühl
-
unkonventionelles Handeln
-
Phantasie, Kreativität, Charme, Witz
-
chaotisch
-
Lernschwierigkeiten
Erziehungsberatung bei AD(H)S
Siehe Angebote für
Eltern
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